Hier finden Sie aktuelle Einsätze aus dem Neckar-Odenwald-Kreis.
Damit wir hier immer aktuell über Einsätze im Neckar-Odenwald-Kreis berichten können, benötigen wir Ihre Hilfe. Teilen Sie uns mit, wann und wo Einsätze stattgefunden haben und lassen Sie uns Bilder und Berichte davon zukommen:
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Ältere Einsätze und Meldungen, die länger als ein Jahr zurückliegen, finden Sie in unserem Archiv.
10-03-07 | Technische Hilfe nach VU auf der A81
Osterburken | Am Sonntag, den 07.03.2010 gegen 20.07 wurde die Feuerwehr Osterburken zur technischen Hilfeleistung auf die Autobahn A81 zwischen den Anschlussstellen Boxberg und Ahorn alarmiert.
Ein Pkw mit Pferdeanhänger war auf glatter Fahrbahn ins Schleudern geraten, dabei hatte sich der Pferdeanhänger in welchem zwei Turnierpferde waren von der Anhängekupplung gelöst und war auf der Fahrbahn weitergerutscht.
Zwei nachfolgende Pkw fuhren direkt auf den Anhänger auf, wobei durch den Aufprall die beiden Pferde getötet wurde und ein Pkw sich Überschlug und auf der Seite zum stehen kam. Durch den Aufprall wurden die Pferde und Trümmerteile auf einer Länge von ca. 60-80 m auf der Autobahn verteilt. Der Fahrer eines Pkw wurde durch den Unfall verletzt und von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.
Die Feuerwehr übernahm in Absprache mit der Polizei die Ausleuchtung der Einsatzstelle, sowie die Absperrung und Bergung der Unfallfahrzeuge. Ebenfalls wurde eine Grobreinigung der gesamten Fahrbahn durchgeführt. Das Einsatzende war gegen 22.30 Uhr.
Am Einsatz waren folgende Fahrzeuge beteiligt: Feuerwehr: VRW / LF16/24 / RW / TLF 16/25; DRK: RTW; Polizei: 1 Streifenwagen – Autobahnpolizei TBB
10-02-28 | "Xynthia" in Hardheim
Hardheim | An mehreren Einsatzstellen waren die Abteilungen Gerichtstetten und Hardheim am Sonntag Mittag (28.02.2010) im Einsatz.
An unterschiedlichen Stellen waren umgestürzte Bäume zu beseitigen. Desweiteren wurde ein Baum mit einer Winde zum Einsturz gebracht um einem späteren umstürzen "zuvor zu kommen". An einer anderen Einsatzstelle war einem PKW-Fahrer auf einem Waldweg die weitere Fahrstrecke versperrt.
Im Einsatz: Hardheim 1/11, Hardheim 1/44-1, Hardheim 5/47
10-02-28 | Schwerer VU bei Schloßau
Mudau-Schloßau | Gegen 11:30 Uhr wurden die Abteilungen Mudau und Schloßau von der Leitstelle Mosbach zu einem VU mit einer eingeklemmten Person alarmiert.
Eine Autofahrerin kam mit Ihrem Fahrzeug aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit einem Baum. Die schwerst eingeklemmte Frau wurde von den Feuerwehren Schöllenbach und Mudau aus ihrer misslichen Lage befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Da sich die Unfallstelle im Grenzgebiet zu Hessen befand kamen die Rettungskräfte aus beiden Richtungen.
Von uns im Einsatz: Abteilung Mudau mit MTW (Mudau 1/19; TLF 16/25 (Mudau 1/23); SGW (Mudau 1/59); Abteilung Schloßau mit LF 16 (Mudau 8/44); GW-T (Mudau 8/74)
10-02-26 | Zimmerbrand in Buchen
Buchen. Am Donnerstag Nachmittag kurz vor 16 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Buchen zu einem Zimmerbrand in die Vorstadtstraße 26 gerufen. In dem Mehrfamilienhaus brannte ein Bett in einem Zimmer des 2. OG.
Vor dem Eintreffen der Feuerwehr hatten Nachbarn hilfreich versucht mit einem Feuerlöscher den Brand zu löschen. Der Inhalt des Feuerlöschers und die starke Rauchentwicklung der brennenden Matraze erschwerten die Löschversuche des Nachbarn. Die Feuerwehr löschte den Brand mit wenig Wassereinsatz aus einem C-Rohr und belüftete die vier Wohnungen über das Treppenhaus um den Rauch zu vertreiben. Um Glutnester auszuschließen wurde das Zimmer mit der Wärmebildkamera untersucht und die Holzdecke entfernt.
Über die Ursache des Brandes und die Schadenshöhe konnte die Polizei zum Einsatzende keine Angaben machen. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf. Die Stadt Buchen kümmert sich um eine Unterkunft für die Familie, die zumindest in dieser Nacht nicht in der Wohnung schlafen kann.
Mosbach. Die Kameraden der Feuerwehr Mosbach wurden um 06.16 Uhr zu einem Fahrzeugbrand auf der L527 alarmiert. Als das LF 20/16 am Einsatzort eintraf stand der Motorraum des Fahrzeuges bereits im Vollbrand.
Sofort wurden 2 C-Rohre vorgenommen um den Brand zu löschen. Anschließend wurde mit der Wärmebildkamera noch nach Glutnestern gesucht und die Batterie abgeklemmt. Als der Abschleppdienst das Fahrzeug aufgeladen hatte wurde die Fahrbahn gereinigt.
Im Einsatz waren LF20/16, VRW, TLF 16/25, KdoW, Rettungsdienst Mosbach mit einem RTW, Polizei mit einer Streife und der Abschleppdienst
Einsatzdauer: ca 1,5 h
10-02-16 | Kaminbrand in Hardheim
Hardheim | Zum Brandeinsatz mit dem Alarmstichwort "Kaminbrand" wurde die Abteilung Hardheim der FF Hardheim, sowie die SEG des DRK OV Hardheim am 16.02.2010 von der Leitstelle Neckar-Odenwald gegen 19:34 Uhr alarmiert.
Die erste Erkundung ergab keine direkt gefährdeten Bereiche, an einer Stelle war der Kamin überwärmt. Über die Leitstelle wurde der Kaminfeger zur Einsatzstelle beordert.
Nach Eintreffen des Kaminfegers wurde die Lage im Detail erkundet, vermutliche Ursache war entsprechend starker "Glanzruß" im Kamin. Seitens der Feuerwehr wurde im Dachbereich, die neben dem Kamin liegende Isolierung entfernt damit evtl. Strahlungswärme kein Nährboden für eine Feuerausbreitung findet. Durch den Kaminfeger wurde der Glanruß entfernt und der Kamin unter Kontrolle belüftet.
Die Feuerwehr kontrollierte in den einzelnen Stockwerken die Wärmeentwicklung an dem Kamin.
Einsatzende gegen 21.30 Uhr.
Kräfte im Einsatz: Feuerwehr: ELW1, LF16-1, DLK18, TLF16; DRK: SEG OV Hardheim
10-02-14 | Wohnhaus durch Brand komplett zerstört
Zwingenberg | Am Sonntag, den 14.2.2010 um 0:09 Uhr alarmierte die Leitstelle Mosbach die FFW Zwingenberg zu einem Wohnhausbrand Im Hohen Garten. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle ergab sich folgende Lage: Ein ca. 50 Jahre altes Wochenendhaus in Fertigbauweise stand auf der bergseitigen Gebäudefront in Flammen.
Innerhalb weniger Minuten entwickelte sich das Feuer aufgrund der Bauweise des Gebäudes zu einem Vollbrand. Die Wehren der Neckartalschiene aus Neckargerach und Guttenbach wurden unverzüglich zur Verstärkung angefordert. Weiterhin wurde die DLK aus Eberbach zur Unterstützung angefordert. Die gleichzeitig mit alarmierten Helfer vor Ort trafen zeitgleich mit dem ersten Fahrzeug der FFW Zwingenberg an der Einsatzstelle ein.
Glücklichweise konnten sich die Bewohner des Gebäudes in Sicherheit bringen, so dass sich keine weiteren Personen im Gebäude befanden. Bedingt durch die Wetterlage, Schneefall und Minustemperaturen, gestaltete sich der Einsatz als sehr schwierig, da das Löschwasser in den Armaturen und Schläuchen nach kurzer Zeit gefror und die Straße teilweise spiegelglatt war.
Eine weitere Schwierigkeit war, dass die Brandbekämpfung nur von der Talseite durchgeführt werden konnte, da der Bereich oberhalb des Einsatzortes für Einsatzfahrzeuge nicht zugänglich ist. Da angesichts der schnellen Ausdehnung des Brandes das Gebäude nicht mehr gerettet werden konnte, beschränkte sich die Löscharbeiten im Wesentlichen auf den Schutz benachbarter Wohngebäude, die teilweise nicht weiter als 15 m von der Brandstelle entfernt waren, sowie die Brandbekämpfung von außen.
Da das Feuer auf einen direkt ans Gebäude angrenzenden Strommasten aus Holz übergriff, wurde der zuständige Energieversorger informiert, um die Stromzufuhr abzuschalten. Zur Ausleuchtung der Einsatzstelle wurde nach Absprache mit der FFW Eberbach das Lichtmastfahrzeug angefordert. Da zwischenzeitlich auch die vorhandenen Atemschutzgeräte nahezu aufgebraucht waren, wurde auch der Abrollbehälter Atemschutz der Stadt Eberbach angefordert und in Bereitschaft gesetzt.
Das Feuer war ca. gegen 1:30 Uhr soweit unter Kontrolle, dass eine weitere Gefährdung der Umgebung ausgeschlossen werden konnte und sich die Löscharbeiten auf das ablöschen der Brandnester konzentrierten.
Nach und nach wurden die Drehleiter der FFW Eberbach sowie die Fahrzeuge der Wehren aus Guttenbach und Neckargerach abgezogen und rückten wieder in ihre Gerätehäuser ein. Nachdem auch ersichtlich war, dass kein weiterer Bedarf an zusätzlichen Atemschutz-geräten mehr bestand, rückte auch der Abrollbehälter Atemschutz wieder ab. Ab ca. 5 Uhr übernahm dann die FFW Zwingenberg die Brandwache und Sicherung der Einsatzstelle. Gegen 11:30 Uhr war der Einsatz beendet.
Im Einsatz waren ca. 60 Einsatzkräfte der Wehren aus Zwingenberg, Neckargerach, Guttenbach und Eberbach sowie die Helfer vor Ort und der stellvertretende Kreisbrandmeister Wägele, sowie insgesamt 12 Einsatzfahrzeuge.
Die Brandursache konnte noch nicht eindeutig ermittelt werden, ein technischer Defekt ist jedoch nicht auszuschließen. Der Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf ca. 100.000 Euro.
10-02-13 | Brand auf der Sondermülldeponie in Billigheim
Billigheim | Am Samstag, den 13.02.2010 wurde die Abteilung Allfeld um 02.58 Uhr mit dem Stichwort „Einsatzalarm Brand Groß Sonderobjekt“ alarmiert. Auf Anfrage meldete die Leitstelle einen Brand in einer Halle der Sondermülldeponie in Billigheim.
Die Anfahrt gestaltete sich aufgrund des starken Schneefalls und der noch nicht geräumten Straßen sehr problematisch. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle um 03.14 Uhr war eine starke Rauchentwicklung im Objekt festzustellen. Der Einsatzauftrag lautete daher, „Aufbau einer Wasserversorgung vom Überflurhydranten zum Löschfahrzeug der Abteilung Billigheim und zusätzlich Bereitstellung von 2 PA-Trupps zur Brandbekämpfung“. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurde eine ca. 200 Meter lange B-Leitung vom nahe gelegenen Überflurhydranten aufgebaut und in die Steigleitung, welche um die komplette Deponie liegt, eingespeist.
Mehrere PA-Trupps waren teilweise abwechselnd im Einsatz und versuchten die zunächst schwer zu lokalisierende Brandstelle mittels Schaum zu bekämpfen. Im Weiteren wurde die brennende Masse mit dem deponieeigenen Radlader auseinander gezogen und verteilt, um den Brand schneller eindämmen zu können. Da zu Beginn des Einsatzes die brennenden Stoffe nicht genau definiert werden konnten, wurde die Freiwillige Feuerwehr Mosbach, Abteilung Neckarelz mit dem dort stationierten Sonderfahrzeug Gerätewagen Gefahrgut zur Unterstützung angefordert, um weitergehende Untersuchungen durchführen zu können.
Bei den durchgeführten Messungen konnte keine erhöhte Schadstoffkonzentration festgestellt werden. Die Brandursache stand am Ende des Einsatzes um 5.00 Uhr noch nicht fest. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Brandwache wurde von der Abteilung Billigheim übernommen.
Eingesetzte Kräfte: Abt. Allfeld mit TSF und MTW, mit 24 Mann 2 Stunden im Einsatz; Abt. Billigheim mit LF20/16, TLF16/25 und MZW; Abt. Katzental mit TSF; Abt. Sulzbach mit TSF; Feuerwehr Neckarelz-Diedesheim mit GWG und LF16/12; Stellv. KBM Krämer; DRK-SEG Ortsgruppe Allfeld mit Einsatzfahrzeug; 1 Polizeistreife vom Revier Mosbach.
10-01-30 | Vermisster 63-jähriger tot aufgefunden
Billigheim/Bittelbronn | Kreisübergreifender Einsatz: Am frühen Samstagmorgen wurde der Möckmühler Kommandant über Telefon verständigt, dass im Bereich Neudenau-Reichertshausen-Bittelbronn-Siglingen eine Personensuche anstehen würde, nachdem weitere Hilfsorganisationen bereits in der Nacht zuvor erfolglos gewesen waren.
Nach telefonischer Rücksprache mit dem Kommandanten der FF Neudenau wurde festgelegt, dass Neudenau mit allen Abteilungen, die FF Möckmühl mit den Abteilungen Möckmühl und Bittelbronn, sowie die Feuerwehr Billigheim als Überlandhilfe mit allen Abteilungen alarmiert werden sollten. Von der Leistelle Mosbach wurden zusätzlich die Rettungshundestaffeln der Feuerwehr Buchen und des DRK Mosbach alarmiert.
Nachdem eine erste Lagebesprechung beim Sportgelände in Siglingen stattgefunden hatte, lief die groß angelegte Suchaktion für einen 63 Jahre alten Siglinger, welcher allerdings bereits seit über 12 Stunden vermisst wurde, gegen 9.30 Uhr an.
Nach Rücksprache mit den Angehörigen beschränkte sich die Suche des Vermissten massiv auf ein zuvor festgelegtes Gebiet, in welchem er am Abend zuvor gegen 18 Uhr noch sein Handy benutzt hatte. Um die Mittagszeit waren genau 180 Feuerwehrangehörige, vier Polizeistreifen, ein Polizeihubschrauber, zwei DRK Ortsverbände und 37 Hundeführer mit 23 Suchhunden im Einsatz.
Nachdem alle Aktionen erfolglos blieben, ging eine Gruppe nochmals den gewohnten Wanderweg des Vermissten ab und fand dabei die gesuchte Person, allerdings abseits des Weges in einer Ackerfläche. Leider kam für den Rentner jede Hilfe zu spät. Die Todesursache stand nach Ende der Suchaktion noch nicht fest.
Am Einsatz waren beteiligt: FF Neudenau mit den Abteilungen: Neudenau, Herbolzheim, Siglingen, Reichertshausen/Kreßbach; FF Billigheim mit den Abteilungen: Billigheim, Allfeld, Katzental und Sulzbach; FF Buchen (Abteilung Stadt und die Rettungshundestaffel mit 7 Hunden und 10 Hundeführern); FF Möckmühl mit den Abteilungen Möckmühl und Bittelbronn; 4 Polizeistreifen Revier Neckarsulm; 1 Polizeistreife Revier Mosbach ; 1 Polizeihubschrauber; 1 DRK OV Neudenau ; 1 DRK OV Möckmühl; 1 Rettungshundestaffel Bad Mergentheim; 1 Rettungshundestaffel Schwäbisch Hall; 1 Rettungshundestaffel Mosbach ; 1 Rettungshundestaffel Buchen; 1 Rettungshundestaffel Sindelfingen mit einem Mantrailer-Hund; 1 Rettungshundestaffel Neckar-Enz mit 4 Lawinenhunden.
Bilder der Feuerwehr Buchen und der Rettungshundestaffel:
10-01-28 | Erneuter Brand im ausgebrannten Haus
Bei ähnlichen Witterungsverhältnissen und beinahe gleicher Uhrzeit wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Buchen - Abt. Stadt in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag nochmals in die Königsberger Straße gerufen.
Im Obergeschoss des am Montag ausgebrannten Wohnhauses war nach drei Tagen erneut ein kleiner Brand ausgebrochen. Über eine Steckleiter nahm der Angriffstrupp unter Atemschutz die Brandbekämpfung auf und konnte das Feuer sofort ablöschen. Die Feuerwehr nahm die noch verbliebene Deckenverkleidung ab und entfernte in der Ecke in der es gebrannt hatte - in Abstimmung mit der Polizei - die brennbaren Gegenstände aus.
Abschließende Temperaturmessungen am Gebälk ergaben durchgängig Temperaturen unter 0° C. Weder die Feuerwehr noch die Polizei können zum jetzigen Zeitpunkt Angabe über die Brandursache machen.
Buchen | In der Nacht zum Montag brannte in der Königsberger Straße in Buchen ein Wohnhaus - trotz rechtzeitigem Eintreffen der Feuerwehr - aus bisher nicht bekannter Ursache aus.
Bereits nach wenigen Minuten nach Alarmierung durch die Leitstelle war das erste Fahrzeug vor Ort und das trotz erschwerter Anfahrtsbedingungen durch starken Schnellfall und noch nicht geräumte Straßen. Die anderen Fahrzeuge folgten nur Minuten später. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte bereits eine Durchzündung durch Sauerstoffzufuhr stattgefunden und das Haus stand in hellen Flammen. Sofort nahm die Feuerwehr die Brandbekämpfung von außen und oben vor. Das benachbarte Wohnhaus wurde durch eine Riegelstellung geschützt, so dass kein Übergreifen der Flammen statt finden konnte.
Die Bewohner hatten das Gebäude ohne Verletzungen verlassen können und wurden vom DRK und der Feuerwehr betreut, bis sie von Bürgermeister Roland Burger zu ihrer "Notunterkunft" bei Bekannten gebracht werden konnten.
Die starke Rauch- und Dampfentwicklung durch das Löschwasser und den fallenden Schnee erschwerten die Sicht der Einsatzkräfte ganz erheblich. In weiten Teilen war die Ermittlung der besten Löschrichtung nur mittels Wärmebildkamera möglich. Nachdem das Gas und der Strom im Haus durch die Stadtwerke Buchen abgeschaltet worden waren und der Großteil der Flammen gelöscht worden war, konnten die Einsatzkräfte zum Innenangriff übergehen und so die Flammen im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss löschen. Gegen 4.30 Uhr konnten die meisten Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen und wieder zurück ins mittlerweile kalte Bett schlüpfen.
Ein Teil der Einsatzkräfte übernahm die Brandwache an dem von der Kriminalpolizei beschlagnahmten Wohnhaus bis weit in den Vormittag hinein.