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Aktuelles von den Feuerwehr
Einsätze im Neckar-Odenwald-Kreis
Kaminbrände und ihre Folgen

Informationsveranstaltung der Feuerwehr Oberwittstadt | Am Samstag, 07.06.2008, fand im Dorfgemeinschaftshaus in Oberwittstadt ein Informationsabend zum Thema Kaminbrand, dessen Entstehung, Entwicklung und Folgen statt.

Der Abend, der von der Feuerwehr Oberwittstadt, federführend Sven Klohe, organisiert worden war, stellte einen vollen Erfolg dar. Rund 50 Mitglieder der Feuerwehren aus Ravenstein, aber auch zahlreiche Privatpersonen nahmen an der Veranstaltung teil.

Referenten waren die Kaminfegerin und Feuerwehrfrau Ilka Denninger aus Widdern und Stadtkommandant Klaus Theobald aus Buchen. Ilka Denninger vermittelte mit zahlreichen Bildern die Entstehung von Hart- und Glanzruß, sowie deren Ursachen. Feuchtes Holz, eine falsche Lagerung und eine falsche Bedienung des Ofens sind einige Möglichkeiten dafür.

Sie gab auch einige Tipps zum Brennstoff, dessen richtige Größe und der richtigen Lagerung. Ein Holzstück brennt nicht. Den Vorgang, der abläuft kann man in vier Stufen erklären: Erwärmung, Trocknung, Entgasung und Vergasung. Verläuft der Vorgang nicht richtig, kommt es zu einer Glanzrußbildung, die nicht unmittelbar zu einem Kaminbrand führen muss. Bei rechtzeitigem Entdecken kann der Schornsteinfeger frühzeitig entgegen wirken, ansonsten kommt es zu einem unkontrollierten Kaminbrand.

Ursachen des Entstehens, sowie Erkennen eines Schornsteinbrandes zeigte Ilka Denninger eindrucksvoll anhand von Bildern. Anschließend erläuterte Sie, welche Maßnahmen gegen einen Kaminbrand getroffen werden müssen. Das Wichtigste dabei ist es, einen solchen Brand nicht mit Wasser zu löschen. Zum Abschluss zeigte Ilka Denninger noch zahlreiche Bilder über Baumängel an und um Schornsteinen.

Referent Klaus Theobald gab einen kurzen Einblick in die Gerätschaften, die einer Feuerwehr im Falle eines Kaminbrandes zur Verfügung stehen. Neben einigen Spiegeln, einer Kugel und anderen Kaminfegerwerkzeugen hat jede Feuerwehr des Neckar-Odenwald-Kreises die Möglichkeit eine Wärmebildkamera anzufordern, um evtl. Wärmeentwicklungen in Zwischenwänden zu beobachten. Diese ist in Walldürn stationiert.

Am Ende der Informationsveranstaltung konnten die Gerätschaften besichtigt und ausprobiert werden. Eine offene Diskussion über die richtige Vorgehensweise und einige allgemeine Fragen folgten. Ein gemeinsames Vesper rundete den Abend ab.

 

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